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VfB Stuttgart - FSV Mainz 05 Umtriebige Nullfünfer

Der FSV Mainz 05 geht selbstbewusst in die Rückrunde.

Sandro Schwarz
Sandro Schwarz ist voll zufrieden mit seinen Auswahlmöglichkeiten Foto: Imago

Vor dem Auftakt in die Rückrunde beim VfB Stuttgart sind sie bei Mainz 05 auffällig unterwegs gewesen. Kaum zurück aus dem Trainingslager unter spanischer Sonne, stellten sich Cheftrainer Sandro Schwarz, Sportvorstand Rouven Schröder, die Profis Niko Bungert, Ridle Baku und Leandro Barreiro sowie Junioren-Cheftrainer Thomas Krücken am Mittwochabend beim Fantalk in der Arena den eigenen Anhängern.

Tags darauf präsentierte zunächst Schwarz den Ausblick auf die Rückrunde, ehe Präsident Stefan Hofmann, Schröder und Bürgermeister Günter Beck nicht ohne Stolz über das ausgebaute Trainingsgelände am Bruchwegstadion führten. Es tut sich was in Mainz, kein Zweifel, auch wenn die Vico Research & Consulting die Nullfünfer in einer jetzt veröffentlichte Auswertung von 54 nicht-offiziellen Fanseiten auf einem Abstiegsplatz listet. Nur die TSG Hoffenheim hat weniger Traffic zu verzeichnen als Mainz 05. 

Im richtigen Leben machen die Mainzer dafür umso mehr richtig. Der Abend mit den Anhängern geriet zu einem vollen Erfolg und demonstrierte eindrucksvoll, dass im Vergleich zum Krisenjahr 2017/18, als erst eine Ruckrede des Trainers Schwarz die Reihen schließen konnte, einiges zusammengewachsen ist. Sportchef Schröder sprach hinterher von einer „tollen Veranstaltung“ mit rund 300 interessierten Fans im Businessbereich. 

Sportlich kommen die Rheinhessen recht entspannt daher. Hektische Betriebsamkeit auf dem Transfermarkt konnten sie sich – anders als der kommende Gegner aus Stuttgart – im wahrsten Sinne des Wortes sparen. Sandro Schwarz ist voll zufrieden mit seinen Auswahlmöglichkeiten: „Wir brauchen keine Feinjustierung im Personal, sondern nur in der Spielweise. Der Kader ist im Sommer sehr gut zusammengestellt worden. Da hat Rouven Schröder mit seinen Scouts hervorragende Arbeit geleistet.“

Der Belobigte wehrte ein wenig ab, stellte vielmehr die Arbeit des Cheftrainers hervor und sagte: „Unsere Analyse war relativ klar. Wir vertrauen den Spielern, die wir haben. Damit einher geht der Auftrag an diese Spieler, es noch besser zu machen in der Rückrunde.“ Schröder ist jedenfalls sicher: „Wir haben eine richtig gute Mannschaft.“ In der ab sofort wieder der genesene Torwart Florian Müller den Kasten hüten wird. 

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