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1. FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt Ein Punkt für Frankfurt dank Haller

Eintracht Frankfurt müht sich beim 1. FC Nürnberg zum 1:1-Unentschieden. Der Ausgleich fällt nach 92 Minuten Fußball-Magerkost. Das Sonntagsspiel im crossmedialen Minutenprotokoll.

1. FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt
Ausgleich! Sebastien Haller drückt den Ball in der 92. Minute über die Linie. Foto: dpa

Eintracht Frankfurt müht sich gegen den 1. FC Nürnberg zu einem 1:1-Unentschieden. Sebastien Haller gleicht in der Nachspielzeit und die Hessen nehmen einen dankbaren Punkt mit nach Hause. Schwere Kost am Sonntagnachmittag, so leicht aufbereitet wie möglich. Aber lesen Sie selbst.

16:19 Uhr: Eintracht-Trainer Addi Hütter weiß, dass die Eintracht heute Glück hatte. „Das war sicherlich nicht unser bester Auftritt“, sagt der Österreicher. Seinen Spielern habe „die geistige und physische Frische gefehlt“, was nach all den englischen Wochen nachvollziehbar ist. Die „Mentalität“ seines Teams rettet die Serie. Frankfurt ist seit sechs Spielen ungeschlagen. Mehr Freude als das Spiel bereitet dem Trainer Torschütze Haller. „Alleine schon wie auch er sich in den Dienst der Mannschaft stellt, wie er das akzeptiert, dass er auf der Bank sitzt und das für ihn
überhaupt kein Problem ist“ sei lobenswert. Umso besser, wenn er dann auch trifft.

15:55 Uhr: Trapp findet vollkommen zurecht, dass man mit dem Punkt heute „mehr als gut bedient“ sei. Im Interview mit Eurosport geht er schon mal auf die Suche nach Gründen für den mangelhaften Auftritt. „Vielleicht haben wir einfach zu viel gewonnen“, sagt der Eintracht-Keeper. Kann natürlich sein, sollte nächsten Freitag dann aber auch kein Problem mehr darstellen.

15:49 Uhr: Sportvorstand Fredi Bobic ist zwar „überhaupt nicht zufrieden“, bleibt aber - wahrscheinlich aufgrund der 14 Punkte, die Frankfurt nach neun Spielen auf dem Konto hat - verhältnismäßig entspannt.

15:45 Uhr: Nürnbergs Trainer Michael Köllner ist weniger sauer über den späten Ausgleich als man das vermutet hätte. „Vor zwei Jahren haben wir in der Relegation keinen Torschuss gegen die gehabt“, sagt er in der Analyse. Das stimmt, aber viel mehr hatte die Eintracht heute auch nicht.

15:42 Uhr: Die Eintracht hat nächsten Freitag die Chance, es besser zu machen als heute gegen Nürnberg. Dann geht die Reise zum Abendspiel gegen den VfB Stuttgart. 

15:27 Uhr: Schluss, aus, ein Punkt. Es wird wieder von den Dusel-Frankfurtern gesprochen werden. Aber das zeichnet Spitzenmannschaften eben aus. Die glauben an sich, 92 Minuten lang, und machen dann aus einer Chance das eine Tor.

15:23 Uhr: Hochverdient natürlich. Wir haben es immer gewusst. Hat sich ja angedeutet. Nie kam der Hauch eines Zweifel in der FR auf.

15:22 Uhr: TOOOOOOOOOOOOR für Frankfurt! Haller macht das Ding. Was eine Flanke, was ein Abschluss (und was ein Dusel)!

15:20 Uhr: Vier Minuten Extraspielzeit gibt es. 

15:18 Uhr: Man fragt sich, wie da noch ein Tor für Frankfurt fallen soll. Viel Zeit bleibt auch nicht mehr.

15:17 Uhr: Trapp beschwert sich beim Schiedsrichter und sieht dafür Gelb. 

15:15 Uhr: Erste Verwarnung für Nürnberg. Rhein sieht gelb, im direkten Anschluss erzielt Kubo fast das 2:0. 

15:13 Uhr: Frankfurt ist bemühter, aber das ist ja auch das Mindeste.

15:11 Uhr: Da Costa verpasst die größte aller Chancen. Stand aber auch im Abseits.

15:10 Uhr: Stendera kommt ins Spiel, de Guzman geht. Der dritte und letzte Wechsel der Hessen.

15:09 Uhr: 1:0 für Nürnberg. Frankfurt hat gebettelt um dieses Tor und Adam Zrelak erfüllt den Wunsch.

15:08 Uhr: Hasebe mit der besten Vorlage des Spiels, leider auf Nürnbergs Kubo. Trapp klärt.

15:07 Uhr: 42.154 Zuschauer tun sich das an. Trotz Regen und exotischer Anstoßzeit am Sonntagmittag.

15:05 Uhr: Der Reporter bei Eurosport ist so unparteiisch wie Volker Bouffier im hessischen Wahlkampf. 

15:04 Uhr: Es dümpelt, dieses Spiel. Das liegt an zweikampfstarken Nürnbergern und schludrigen Frankfurtern.

15:02 Uhr: Haller soll die zahlreichen Flanken der Eintracht in Tore verwandeln. Wenn er aber selbst flanken muss, dann ist das doppelt schwer.

14:59 Uhr: Allan heißt eigentlich Allan Rodrigues de Souza, das ist ein bisschen viel für ein Trikot und da steht deshalb Rodrigues.

14:58 Uhr: Jetzt wird gewechselt. Rebic und Gacinovic haben fertig, Allan und Haller sind im Spiel.

14:57 Uhr: Gacinovic liegt am Boden nach einem klaren Foulspiel von Bauer. Freistoß bekommt er dafür nicht.

14:56 Uhr: Beide hüpfen sich an der Seitenlinie warm und warten auf die Spielunterbrechung.

14:55 Uhr: Neue Spieler braucht das Team. Haller und Allan stehen bereit.

15:53 Uhr: Es ist ein 0:0 der schlechteren Sorte.

14:51 Uhr: Nürnbergs Misidjan bereitet dem hessischen Herz echte Sorgen. Trapp lässt den Ball mal lässig durchrutschen, aber nix passiert.

14:50 Uhr: In der Redaktion machen sich erste Anzeichen von Müdigkeit breit. Auf dem Spielfeld wird munter gebolzt. Sonntag, 13.30 Uhr - da spielt ja auch normalerweise die Reserve in der Kreisklasse.  Bei Bratwurst und Pils.

14:48 Uhr: Ein Fußballfest feiert hier kein Team. Torchancen haben wir noch keine gesehen seit dem Wiederanpfiff.

14:46 Uhr: Rebic sieht Gelb und die Eintracht setzt sich in der Kartenstatistik mit 2:0 von Nürnberg ab.

14:43 Uhr: Die Eintracht in der zweiten Hälfte noch nicht wirklich im Spiel. Vielleicht wäre Haller mal eine Option? Vorne geht im Moment gar nichts.   

14:42 Uhr: Kostic bläst die Backen auf. Es bleibt harte Arbeit, dieses Auswärtsspiel.

14:40 Uhr: Ist aber auch schwierig, da durch zu kommen. Das war gegen Düsseldorf und Limassol irgendwie einfacher.

14:36 Uhr: Da Costa verteilt Geschenke an Nürnberg. Diesmal gibt es einen Eckball.

14:35 Uhr: Es geht weiter, beide Teams zunächst unverändert.

14:33 Uhr: Der Regen wird stärker. Das gilt hoffentlich auch für Frankfurt im zweiten Durchgang.

14:20 Uhr: Pinkelpause in der Redaktion. Am Urinal kommt es zu Fachgesprächen. Meldung: Der Seifenspender funktioniert astrein. 

14:19 Uhr: Halbzeit in Nürnberg. Die kommt gerade richtig. Frankfurt muss irgendwas irgendwie anders machen, wenn es in 15 Minuten weiter geht.

14:18 Uhr: Nochmal Ecke! Noch psychologischer jetzt, der Zeitpunkt! Aber Mathenia faustet den Ball ins Niemandsland kurz vorm Mittelkreis.

14:17 Uhr: Eckball! Psychologisch wichtiger Zeitpunkt kurz vor der Pause! Auf jetzt!

14:15 Uhr: Trapp ganz der alte, faustet Flanken raus, fängt, was es zu fangen gibt. Deshalb steht die Null.

14:12 Uhr: Kostic ist bislang der beste Frankfurter. Als Linksverteidiger. Das sagt dann auch recht viel über das Spiel der Hessen in der ersten Hälfte.

14:09 Uhr: N'Dicka klärt auf den letzten Drücker vor Knöll.

14:03 Uhr: Man spricht bei der Eintracht gerne von "Stressfußball". Hier stressen aber vorwiegend die Nürnberger. 

14:01 Uhr: Das Spiel plätschert dahin wie die Regentropfen an einem kalten Oktobersonntag im Herzen Frankens. Oder so.

13:58 Uhr: Der Europort-Reporter spricht von "Übergewicht vom Club". Wenigstens sind wir nicht zu fett. Das lässt hoffen.  

13:55 Uhr: Rebic bittet zum Tänzchen, flankt dann in die Mitte, keiner kommt ran außer da Costa, der Jovic findet. Und Luka ist immer noch im Traumtormodus. Diesmal wird leider nichts aus dem Fallrückzieher.

13:51 Uhr: So wie die Eintracht schwimmt in den ersten 15 Minuten hätte es im Sportunterricht  locker für den Freischwimmer gereicht. Noch ist die SGE aber über Wasser. 

13:50 Uhr: Nürnberg setzt den Ball an den Pfosten. Die erste Viertelstunde gehört den Franken. So kann das aber nicht weiter gehen.

13:47 Uhr: Jovic schließt ab, per Kopf, aber Mathenia fängt den Ball. Das geht gefährlicher.

13:44 Uhr: Das war jetzt fast eine Chance. Kostic lauert auf die Flanke, aber verwerten kann er sie diesmal noch nicht.

13:41 Uhr: Irgendwie mangelt es den Nürnbergern am nötigen Respekt dem amtierenden Pokalsieger gegenüber. Das prangern wir natürlich an.

13:40 Uhr: Weiter warten wir auf den ersten Abschluss der Eintracht. Ist aber gar nicht so schlimm. Frankfurt ist das Team, das die zweitwenigsten Torschüsse abgibt und damit die zweitmeisten Tore schießt.

13:39 Uhr: Auf der anderen Seite foult da Costa.

13:37 Uhr: Die erste gelbe Karte geht dafür an Frankfurt. N'Dicka rauscht kurz hinter der Mittellinie in den Gegner und wird verwarnt.

13:34 Uhr: Uhhhhh, der erste Schuss kommt von den Franken, aber der Ball rauscht am rechten Torwinkel vorbei.

13:33 Uhr: Frankfurt ganz in weiß, so wie einst Real Madrid. Nürnberg im altbekannten weinrot.

13:32 Uhr: Jetzt rollt der Ball auch im Stream. Macht zwei Minuten Unterschied.

13:30 Uhr: Anpfiff. Also vermutlich. Der Eurosportplayer verzögert das ganze ja gerne mal um zweistellige Sekundenzahlen.

13:25 Uhr: Zwei Debüts bei den Gastgebern. Simon Rhein spielt erstmals bei den Profis, Törles Knöll steht zum ersten Mal in der Startelf.

13:20 Uhr: In zehn Minuten geht es los und laut Herrn Sammer spricht „eigentlich alles für Frankfurt“.

13:16 Uhr: Eurosport-Experte Matthias Sammer zeigt sich schwer verliebt in die Eintracht."Mich begeistert die Art und Weise der Eintracht". Eine „Sahneschnitte“ sei die Mannschaft. Wir verdrücken eine Träne der Rührung. Danke, Matze!

13:15 Uhr: Eintracht-Trainer Addi Hütter erläutert bei Eurosport ungefragt, warum die Wahl heute auf Rebic und Jovic gefallen ist. Haller habe „sehr viel gespielt“ und wird deshalb zunächst mal geschont.

13:05 Uhr: Ein kleiner Blick zurück: das letzte Mal spielte die SGE 2016 beim FCN. Im Rückspiel der Relegation. Niko Kovac war da noch Trainer in Frankfurt, Nürnberg noch Zweitligist. Davor und danach. Denn die Eintracht gewann mit 2:1 in Nürnberg nach einem 1:1-Unentschieden in Frankfurt.

12:45 Uhr: Der Vollständigkeit halber liefern wir auch die Aufstellung der Nürnberger nach, von denen Kollege CS behauptet, die wären gar nicht so schlecht, weil sie im eigenen Stadion immerhin acht Punkte geholt hätten. Naja.

26 Mathenia - 8 Bauer, 33 Margreitter, 28 Mühl, 23 Leibold - 38 Rhein - 18 Behrens, 14 Kubo - 10 Kerk, 19 Knöll, 24 Misidjan.

12:30 Uhr: Eines Stunde vor Spielbeginn veröffentlicht die Eintracht die Aufstellung. Im Sturm mit Jovic und Haller. Arme Nürnberger.

10.43 Uhr: In Hessen wird gewählt, in Frankfurt ist Marathon, aber wichtig ist natürlich das Spiel der Eintracht in Nürnberg. Kann die Truppe von Adi Hütter weiter auf der Erfolgswelle, nunja, surfen? Oder setzt es mal wieder eine Niederlage? Ein Gefühl, das Eintracht-Fans nach den Erfolgen in der Vergangenheit schon fast vergessen haben.

Ausgangslage: Der neunte Spieltag der Bundesliga steht an. Eintracht Frankfurt, zuletzt auf der Erfolgsspur, will den Lauf der letzten Wochen fortsetzen. Gegner ist Aufsteiger 1. FC Nürnberg. Bei keinem aktuellen Bundesligisten holte die Eintracht im Schnitt so viele Punkte wie die 1,43 in Nürnberg, wo sie nur zwei der letzten 15 Gastspiele verlor. In keinem der letzten 20 Bundesligaduelle mit dem Club lagen die Hessen zur Pause in Rückstand.

Lesestoff zum Spiel: Adi Hütter kann nach abgelaufener wieder auf Vizeweltmeister Ante Rebic zurückgreifen. Damit ergibt sich für den Coach ein Luxusproblem: Für die zwei Plätze im Angriff stehen ihm mit Rebic, Sebastien Haller und Luka Jovic drei Klassestürmer zur Verfügung. Einer wird sicher zu Spielbeginn auf der Bank Platz nehmen müssen. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Nationaltorhüter Kevin Trapp. Der Schlussmann laboriert noch immer an einer Verletzung. 

Rückblick: Nicht nur auf internationaler Bühne hat die Eintracht zuletzt überzeugt: In der Europa League haben die Hessen die nächste Runde nach dem Sieg am Donnerstag über Limassol so gut wie in der Tasche. Damit ist die SGE in der Gruppe H mit neun Punkten Tabellenführer. 

In der Bundesliga gab es zuletzt einen Kantersieg gegen Fortuna Düsseldorf. Mit 7:1 schickten die Hessen die Mannschaft von Friedhelm Funkel an den Rhein zurück, wobei Luka Jovic allein fünf Treffer gelangen. Ein Rekord für Eintracht Frankfurt. Beste Voraussetzungen also, um auch gegen Nürnberg bestehen zu können.

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