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Angriffstrio der Eintracht Drei heiße Eisen im Angriff

Wie viel Geld die drei Eintracht-Stürmer bringen würden und was der Plan mit ihnen ist.

Haller, Rebic und Jovic
Clever, abgezockt und erfolgreich: Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic. Foto: Heiko Rhode

Nach dem Dreier gegen den SC Freiburg mit drei Toren des magischen Triumvirats haben sich die Frankfurter Profis Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic noch in der Eintracht-Kabine ablichten lassen und den kessen Schnappschuss sodann in den sozialen Netzwerken hochgeladen. Da saßen sie, mit freiem Oberkörper, frech grinsend, und hielten jeweils drei Finger in die Höhe, so, als wollten sie sagen: „Hey, seht her, wir haben sie im Alleingang erlegt.“ Was, so ehrlich muss man sein, auch stimmt.

Das dreiköpfige Monster, wie das Trio in den USA angekündigt wurde, ist das heißeste Ding in der Bundesliga. Florian Kohfeldt, der Trainer des nächsten Gegners Werder Bremen, blickte nach dem eigenen Erfolg in Hannover mit gemischten Gefühlen voraus: „Jetzt geht es gegen die drei Verrückten aus Frankfurt“, sagte er lächelnd. Ein cooler Spruch, in dem aber auch jede Menge Wertschätzung mitschwingt.

Die Büffelherde aus Ante Rebic, Luka Jovic und Sebastien Haller

Rebic, Jovic, Haller, die so lange als Büffelherde bezeichnet wurden, bis der Begriff in der nach oben offenen Ausgelutschtheits-Skala an die Spitze geklettert ist, sind eine Klasse für sich, sie pulverisieren die Bundesliga förmlich. 29 der 37 Eintracht-Tore haben sie zusammen erzielt, an nur zwei Treffern waren sie nicht direkt beteiligt, hinzu kommen noch acht Treffer in der Europa League. Ihr Transferwert dürfte mittlerweile bei rund 150 Millionen Euro liegen. Die Frage, die sich ziemlich viele Menschen in und um Frankfurt herum stellen: Wie lange werden die drei noch im Zeichen des Adlers auf Torejagd gehen?

Klar ist, dass jeder dieser herausragenden Stürmer Begehrlichkeiten weckt. Die Eintracht hat da drei Hochkaräter im Angriff, um die sie die Liga beneidet und die sie im Sommer für sehr, sehr viel Geld verkaufen könnten – und vielleicht auch müssen. Es gibt bestimmte Konstellationen, die es einem Verein wie der Eintracht quasi unmöglich macht, die Spieler zu halten. Dabei geht es nicht nur um die berühmte Schmerzgrenze für den Klub selbst, sondern auch darum, was der betreffende Spieler möchte.

Signalisiert ein umgarnter Fußballer, dass er auf jeden Fall wechseln möchte, um sich andernorts monetär und/oder sportlich zu verbessern, so ist es heutzutage kaum mehr möglich, diesen Akteur vom Verbleib zu überzeugen – Vertrag hin oder her. Die Eintracht würde mit einem warmen Geldregen entschädigt, das Problem an der Geschichte: In der Branche ist es mittlerweile üblich, dass die Ablösesumme nicht zu 100 Prozent in die Kasse des abgebenden Vereins fließt, sondern ein vertraglich fixierter Anteil an den früheren Klub oder zwischengeschaltete Drittparteien ausgeschüttet wird. Da ist immer die Frage, wie viel tatsächlich hängen bleibt.

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