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Das bringt der Tag Keine Streik-Gefahr mehr am Flughafen

1. UpdateArbeitgeber und Verdi einigen sich auf Tarifkompromiss für Sicherheitsleute +++ A66 Richtung Frankfurt nach Unfall gesperrt +++ Limburger Kinder-Porno-Prozess nähert sich dem Ende +++ Das bringt der Tag in Hessen und Rhein-Main.

24.01.2019 07:40
Warnstreik des Sicherheitspersonals am Flughafen Frankfurt
Vorerst wird es keine Streiks mehr am Frankfurter Flughafen geben. Gewerkschaft und Arbeitgeber haben eine Tarifeinigung für die Sicherheitsleute erzielt. Foto: Silas Stein (dpa)

Warnstreiks am Flughafen nach Tarifeinigung vom Tisch

Für Flugreisende ist die Streikgefahr bis auf weiteres gebannt. Für das Sicherheitspersonal an den deutschen Flughäfen haben sich Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi in der Nacht auf einen Tarifkompromiss verständigt. Das teilten eine Verdi-Sprecherin und der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) mit. Nach Angaben des Verhandlungsführers des Verbandes, Rainer Friebertshäuser, sieht die Einigung über die nächsten drei Jahre Erhöhungen von jährlich 3,5 bis 9,77 Prozent vor. Vor allem der jüngste Warnstreik am 15. Januar am größten deutschen Flughafen in Frankfurt und sieben anderen Airports hatte den Luftverkehr schwer getroffen. Hunderte Flüge fielen aus, schätzungsweise 200 000 Passagiere konnten ihre Reise nicht antreten. Zuvor hatte es bereits am 10. Januar Warnstreiks in Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart gegeben sowie am 7. Januar in Berlin.

A66 Richtung Frankfurt nach Unfall voll gesperrt

Schlechte Nachricht für Pendler im Berufsverkehr: Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn A66 bei Gründau-Lieblos (Main-Kinzig-Kreis) ist die Trasse in Richtung Frankfurt am frühen Morgen voll gesperrt, meldet die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen sollen gegen 7.25 Uhr mehrere Fahrzeuge aus bisher unbekannten Gründen zusammengestoßen sein. Ob Menschen dabei verletzt wurden, ist ebenfalls noch nicht bekannt. (lad)

Limburger Kinder-Porno-Prozess nähert sich dem Ende

Der Prozess um die Kinderporno-Plattform „Elysium steuert nach mehr als fünf Monaten auf sein Ende zu. Vor dem Landgericht Limburg könnten heute die Plädoyers beginnen. Allerdings müsse das Gericht noch über einen Beweisantrag der Verteidigung entscheiden, teilte ein Sprecher mit. Sollte die Kammer dem nicht nachgehen, könnten die Schlussvorträge starten. Diese dürften sich ziehen - neben der Vertreterin der Anklage werden die Verteidiger von vier Angeklagten sprechen. Die angeklagten Männer aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sollen die Führungsriege der riesigen Kinderpornografie-Plattform „Elysium gebildet haben. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wirft ihnen vor, das Forum betrieben oder sich daran beteiligt zu haben. Ein Angeklagter soll zudem Kinder sexuell missbraucht haben. Die Männer hatten zu Beginn des Prozesses im August die Vorwürfe zu einem großen Teil eingeräumt, teils aber mit Einschränkungen. Die Verhandlung heute beginnt um 9 Uhr.

Raubüberfälle in Darmstadt und Birstein

Die Polizei hatte es gestern am späten Abend gleich mit zwei Raubüberfällen zu tun. Zwei Räuber überfielen einen Supermarkt im Main-Kinzig-Kreis und sperrten fünf Angestellte ein. Die beiden unbekannten Männer überraschten die Mitarbeiter des Markts in Birstein, wie die Polizei heute Morgen mitteilte. Sie bedrohten die Angestellten mit Pistolen und schlossen sie in einem Geschäftsraum ein. Dann machten sich die maskierten Täter an der Kasse und dem Tresor des Supermarktes zu schaffen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei flohen sie mit 5000 Euro Bargeld in einem Auto. Ein Kunde bemerkte die eingesperrten Mitarbeiter und befreite sie. Sie blieben unverletzt.  In Darmstadt überfiel ein mit einer silbernen Pistole bewaffneter Mann ein Wettbüro. Der Unbekannte zwang einen Angestellten, den Inhalt der Kasse herauszugeben, wie die Polizei in der Nacht mitteilte. Er erbeutete mehrere hundert Euro und entkam auf einem Fahrrad. Der Angestellte blieb unverletzt.

Frühchen nach Infektion in Hanau stabil

Das Frühchen, das im Klinikum Hanau an einem Darmkeim erkrankt war und Anfang der Woche Symptome einer Infektion zeigte, ist in einem stabilen Zustand und wird weiter behandelt. Das teilte eine Sprecherin des städtischen Krankenhauses auf Anfrage mit. Das Klinikum hatte am Montag bekanntgegeben, dass auf der neonatologischen Intensivstation vier Frühgeborene mit dem Bakterium infiziert worden waren, das aber keine besonderen Resistenzen gegen Antibiotika zeige. Drei der Betroffenen gelten als geheilt. Die Ursachenforschung dauere an, mit einem Ergebnis sei nicht vor kommender Woche zu rechnen, so die Sprecherin. Auf der Station werden weiterhin keine neuen Patienten aufgenommen. Hilfesuchende werden umgehend an umliegende Krankenhäuser verwiesen.

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